AIDA Cruises ist eine vorwiegend auf den deutschsprachigen Markt ausgerichtete Kreuzfahrtmarke. Eigentümer der Schiffe ist Costa Crociere, ein Tochterunternehmen der Carnival Corporation & plc mit Sitz in Genua. Für den Betrieb der unter italienischer Flagge fahrenden Flotte von AIDA Cruises ist die im Februar 2015 gegründete Carnival Maritime GmbH in Hamburg verantwortlich. Die Flotte umfasst elf Schiffe, die zusammen eine Kapazität von rund 30.800 Betten haben. Mit einem Marktanteil von ca. 4,8 Prozent im Jahr 2024 gehört die Marke zu den umsatzstärksten Kreuzfahrtmarken der Welt. ie Deutsche Seereederei (DSR) mit Sitz in Rostock war ab 1960 mit der Völkerfreundschaft, von 1961 mit dem GTMS Fritz Heckert und ab 1985 mit der Arkona als Kreuzfahrtveranstalter beim FDGB-Feriendienst der DDR tätig. 1993 wurde das Unternehmen privatisiert, an die Investorengruppe Horst Rahe und Nikolaus H. Schües aus Hamburg verkauft und mit der F. Laeisz Schiffahrtsgesellschaft zur Reederei F. Laeisz verschmolzen.
Noch im selben Jahr beschloss das neue Management, das Kreuzfahrtgeschäft mit der Arkona durch einen Neubau zu erweitern. Erstmals am deutschen Markt sollte dabei nach amerikanischem Vorbild der „Fun Ships“ („Spaßschiffe“) von Carnival Cruise Lines das Konzept eines Cluburlaubs auf Schiffsreisen übertragen werden. Der Neubau wurde im Juni 1996 unter dem Namen AIDA in Dienst gestellt und unter der Marketingbezeichnung „Das Clubschiff“ intensiv beworben. Man wollte mit dem Namen an die anderen Schiffe der Reederei anknüpfen, deren Namen ebenfalls mit dem Buchstaben A begannen und endeten. Die Wahl fiel auf Aida, nach der gleichnamigen Protagonistin einer Oper von Giuseppe Verdi, die 1869 mit der Eröffnung des Suezkanals an den Komponisten in Auftrag gegeben wurde, so dass damit ein Bezug zur Schifffahrt hergestellt war. Der Grafiker Feliks Büttner entwarf 1996 das Markenzeichen. Der Kussmund mit großen Augen und blauem Lidstrich als Rumpflackierung kennzeichnet seitdem alle AIDA-Schiffe.