Am 11.06.26 ermöglichte uns (11 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7) die Sozialeinrichtung AWO in der Klosterlausnitzer Straße 19 einen Einblick in das Vormittagsleben der Anwohner. Frau Brömel, unsere Ethiklehrerin, bereitete uns auf diesen Tag vor.

Park und Anlage wirkten auf uns sehr einladend, als wir die Einrichtung betraten, da uns Blumen, Grünflächen und eine interessante Gebäudeanordnung empfingen.

Auf den einzelnen Etagen warteten bereits einige Gäste gespannt auf uns und freuten sich auf die gemeinsamen Spiele, wie Rommé, „Mensch ärgere Dich nicht!“, und das Vorlesen der Tageszeitung. Schnell gewöhnten wir uns daran, zu erklären, beim Auskleiden der Jacken oder Zurechtrücken der Sitzlage behilflich zu sein, aber auch den ein oder anderen Bewohner in sein Zimmer zu begleiten.

Zur Mittagszeit säuberten und deckten wir die Tische, rückten Stühle, verteilten Nachtisch und schenkten Getränke ein. Manche von uns halfen auch bei der Wäscheverteilung und beim Aufräumen. Ein Tag, der neu für uns war, aber auch besonders und schön, ging zur Neige. Einige von uns wollen im neuen Schuljahr Frau Brömel bei den monatlichen Treffen „Jung begegnet Alt“ auch wieder begleiten.

Ich hatte am Anfang Berührungsängste, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartet, aber die Leutchen freuten sich so, dass wir da waren, dass ich mich schnell an die neue Situation gewöhnte. (Vincent)

Wie schön, war es zu sehen, dass es Menschen gibt, die sich um die Leute, die nicht mehr alleine zurecht kommen, kümmern, vor allem wie freundlich und humorvoll sie auch mit den Anwohnern umgehen. Es war ein bereicherndes Gefühl, dass wir dazu beitragen konnten, ihnen eine Freude zu machen. (Viktoria & Milla)

Am Anfang war es schwer zu sehen, wie viele doch gebrechlich und bewegungsunfähig sind. Das hat mich traurig gestimmt. Aber auf der anderen Seite war es interessant,dass die Menschen ihre Freude nicht verloren habe. (Nele)

Wir hatten am Anfang Berührungsängste, weil wir nicht wirklich ahnen konnten, was auf uns zukommt oder wie wir mit den Bewohner umgehen sollten, denn sie hatten doch sehr
unterschiedliche Gebrechen. Doch das war unbegründet, weil sie froh waren durch uns eine Abwechslung zu haben. Manche erklärten uns auch die Regeln des Spiels oder erzählten vom Leben in der Einrichtung oder von ihren Enkeln. Es ist gut einmal solch eine Erfahrung zu machen. So lernt man auch, dass sich in Laufe der Zeit vieles verändern kann. Wir sollten unser Leben bewusst leben. (Jördis & Marie)

Mir war auch nicht so einerlei, aber ich wollte wissen, wie es in solch einer Einrichtung ist. Es hat mich erfreut, dass wir einen kleinen Beitrag geleistet haben, ein Lächeln in das Gesicht manches Gastes zu zaubern. Es tut gut, Gutes zu tun. (Wim)

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