Am 23. März war das Marionettentheater Bille erneut zu Gast am Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg – eine schöne Tradition, die jedes Jahr für besondere Momente im Schulalltag sorgt.
Die fünften Klassen durften sich bei dem Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ (Brüder Grimm) eine Stunde lang auf unterhaltsame Weise dem Gruseln nähern. Mit viel Witz und Gespür für das junge Publikum gelang eine Inszenierung, die gleichermaßen spannend wie humorvoll war.
Für die sechsten Klassen stand anschließend mit „Dr. Faust“ ein deutlich anspruchsvollerer Stoff auf dem Programm. In rund anderthalb Stunden schaffte es Herr Bille, die komplexe Handlung anschaulich und verständlich zu vermitteln. Mit seiner charakteristischen, sonoren Stimme hauchte er den Figuren Leben ein und zog die Schülerinnen und Schüler schnell in seinen Bann.
Besonders beeindruckend war dabei, dass Herr Bille das gesamte Spiel allein auf die Bühne bringt. Die detailreich gestalteten Marionetten sind dabei nicht nur eine echte Augenweide, sondern sorgen mit ihrem Auftreten immer wieder für Lacher im Publikum.
Die Aufführungen boten eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und ermöglichten es den Schülerinnen und Schülern, Theater einmal in einer ganz besonderen Form zu erleben. Ein herzliches Dankeschön an das Marionettentheater Bille für diesen gelungenen Tag!
- Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft Deutsch. -