Was bedeutet es eigentlich, wirklich „gesund“ zu sein? Oft denken wir dabei an die Vermeidung von Hustenanfällen bei Erkältungen oder einen hohen Blutdruck. Doch unsere Psyche prägt jede Sekunde unseres Lebens – wie wir denken, fühlen und handeln. Vor allem bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen muss darauf besonders achtgegeben werden. Schulstress und mentale Probleme sind keine Seltenheit. Laut einer Studie des DAK-Gesundheitsinstituts sind rund 84 Prozent der Schüler:innen davon betroffen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wird das Projekt „Psychische Gesundheit in der Schule“ von Frau Altmann und Frau Gazdag angeboten.
In einer angenehmen, freien und ruhigen Atmosphäre wird den Projektteilnehmer:innen das Gefühl gegeben, verstanden zu werden. So arbeiten sie gemeinsam an der Stabilisierung ihrer Gesundheit. Aber nicht nur Schüler:innen, welche unter Stress leiden, sind erwünscht, auch Personen, die an der Psyche interessiert sind, sind herzlich willkommen. Ziel des Projekts ist es, die Schüler:innen im stressigen Schulalltag zu unterstützen. Sie lernen, durch autogenes Training und Entspannungsübungen, Stress zu kompensieren und Probleme offen zu kommunizieren. Die Teamleiterinnen hoffen, dass die Vorschläge und Impulse, die sie geben, später privat umgesetzt werden können.
Frau Altmann sieht viel Bedarf in diesem Bereich. Als Lehrkraft ist es ihr wichtig, Unterstützung anzubieten.
Sie selbst sagt, es sei kaum möglich, in so kurzer Zeit eine große Veränderung zu schaffen, aber es sei wichtig, Impulse und Vorschläge zu geben, die im Privaten weitergeführt werden können.
Und vergesst nicht: Ihr seid nie alleine und es ist okay, sich Hilfe zu holen.
verfasst von Clara, Lucy und Neele (9b)